Wie können wir die empirische Steuerforschung weiterentwickeln, Daten besser verknüpfen und für evidenzbasierte Politikberatung nutzen? Welche Erkenntnisse lassen sich aus hochwertigen Verwaltungsdaten gewinnen und welche Verzerrungen drohen bei unzureichender Datenbasis? Wie kann der internationale Vergleich helfen, Steuerdaten wissenschaftlich zugänglich zu machen?
Dies waren die Kernfragen bei der Jahreskonferenz 2025 des Netzwerks empirische Steuerforschung (NeSt) im Bundesministerium der Finanzen in dieser Woche. Darüber diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, amtlicher Statistik, Verwaltung und Politik.
Im Rahmer einer Postersession präsentierte Nico Marienfeld aktuelle Forschungsergebnisse zur Messung und Höhe der Befolgungskosten steuerlicher Forschungs- und Entwicklungsanreize (Forschungszulage) für Unternehmen.